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Klimaschutzteilkonzept für drei Wasserwerke des Wasserversorgungsverbandes "Hoher Fläming" mit den dazugehörigen Wasserverteilungsnetzen

Projektlaufzeit: 01.12.2013 bis 30.11.2014

Zielstellung in der Europäischen Union und der Bundesrepublik Deutschland ist die signifikante Reduzierung der CO2-Emissionen. So hat auch die brandenburgische Landesregierung mit der Energiestrategie 2030 das Ziel, die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2030 um 72 Prozent zu senken. Einhergehend sollen der Endenergieverbrauch bis 2030 um 23 Prozent und der Primärenergieverbrauch, welcher sich aus dem Endenergieverbrauch und den Verlusten, die bei der Erzeugung der Endenergie aus der Primärenergie auftreten, um 20 Prozent gesenkt werden.

Eine besondere Rolle spielt darüber hinaus die Absicherung einer stabilen Trinkwasserversorgung und die Einhaltung der Grenzwerte der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) und weitergehender Anforderungen der zuständigen Hygienebehörden.

In einem 1. Schritt zur Erstellung des Klimaschutzteilkonzeptes für die Wasserwerke Linthe, Wiesenburg und Niemegk mit den dazugehörigen Wasserverteilungsnetzen erfolgte die allgemeine Darstellung und Erfassung des IST-Zustandes und der Randbedingungen für die untersuchten Wasserwerke und dazugehörigen Versorgungsgebiete. Dies betrifft die Aufnahme aller verfahrenstechnisch wichtigen Daten und dazugehörigen relevanten Energieverbräuche.

Die Analyse und Bewertung des IST-Zustandes bildete die Basis für die Klassifizierung der spezifischen Anlagenenergieverbräuche zu Elektrizitätsverbrauchsgruppen unter Beachtung der jeweiligen verfahrenstechnischen Zusammenhänge.

Um die Energieeffizienz der untersuchten Wasserwerke zu definieren, wurden die ermittelten spezifischen Energieverbräuche Vergleichsgrößen aus Quellen, wie bspw. Untersuchungen des Umweltbundesamtes und Benchmarkingprojekte der einzelnen Bundesländer, gegenübergestellt.
Im Rahmen der Ermittlung der vorhandenen Energieeinsparpotenziale wird besonders auf Energieeinsparungen durch eine weitergehende Messdatenerfassung, Prozess- und Anlagenoptimierung hingewiesen.

Darstellungen der Gesamtzusammenhänge und Vorschläge zur Prozess- und Energieoptimierung sollen dem Wasserwerkspersonal Hinweise zu einem energiebewussten Wasserwerksbetrieb geben.

Aus der Potenzialanalyse wurde ein Maßnahmenkatalog entwickelt, an den sich eine exemplarische Wirtschaftlichkeitsbetrachtung anschließt. Alle Vorschläge dürfen nicht zu einer Einschränkung der Versorgungssicherheit oder der Minderung der Qualität des Reinwassers führen.

Vordergründiges Ziel des Klimaschutzteilkonzeptes ist die Analyse und Bewertung von energetischen Optimierungspotenzialen der jeweiligen Wasserwerk und Vorschläge zu einem anlagenoptimierten und energiebewussten Betrieb.

Alle handelnden Akteure, d. h. Wasserwerkspersonal und Verbandsmitarbeiter, sind eng in die Projektbearbeitung eingebunden worden. Darüber hinaus erfolgte die öffentliche Vorstellung der Ergebnisse.

Die durchgeführten Untersuchungen fanden für das Betrachtungsjahr 2013 statt.


Ansprechpartner:
Herr Gronemeier
WAV "Hoher Fläming"
Gregor-von-Brück-Ring 20
14822 Brück

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